die List und war der Meinung, daß nichts als dasClima warmer Lander, Maulevriers Brustkrankheitheilen könne, nachdem alle Mittel der Kunst umsonstgewesen wären. Dieß wurde dem ganzen Hofe undauch dem Könige gesagt, welchem Fayon alles was erwollte, durch mevicinische Gründe beweisen konnte, undvon dem er keinen Widerspruch zu fürchten hatte; auchder Frau von Maintenvn wurde cs gesagt, die so wieder König, seine Worte für baare Münze nahm undnichts arges darunter vermukhete. Sobald dem Schmie-gersohne sein Wort abgelockt war, eilte Teste so sehr1er konnte, ihn vom Hofe und aus dem Königreichezu entfernen, und machte so auf einmal seiner gefähr-lichen Narrheit, aller Verlegenheit und Übeln Fol-gen, die daraus entstehen konnte, ein Ende. Er be-urlaubte stch gleich zu Anfang des Hetobers und reistemit seinem Schwiegersöhne von Fontainebleau nachSpanien ab, wo er gleich bey seiner Ankunft den Tagnach seiner Vorstellung am Hofe, Grand von Spa-nien von der ersten Klaffe wurde.
XIV.
Uneinigkeit zwischen den Prinzessinnen amHofe.
Einst als wir Mit dem Könige zu Marly waren,ereignete sich folgender sonderbare Vorfall.
Der König und der Dauphin hielten zu Marlyzu Einer Stunde und in Einer Piece Tafel. DieDamen theilten stch früh und Abends ohne Affectcittonin die zwei) Gesellschaften. Nur die Prinzestm vonConti saß beständig an der Tafel des Dauphins undihre beyden Schwestern an der des Königs. .
I"