Danqeau abwesend war; die Ecuyers, als Sub-alternen seines SchwiegerSvaters des erste» Ecuyers,waren schon daran gewöhnt ihm diese Ehre zu lassen,damit er wegen seiner schwachen Stimme unterwegseher sprechen könnte und blieben zurück, um seine Un-terhaltung nicht zu stören. Die Damen folgten ge-wohnlich in einiger Entfernung. Er harte also aufoffnem Wege nn Angesicht des ganzen Hofes von derKapelle an bis zum Apartement der Herzogin ein vvll-kvmmiies Tere a tete mir ihr, wie er es sich schon mehr-mals verschafft hatte. Nun setzte er die Herzogin in diepeinlichste Lage. Er schalt entsetzlich aus Nangis undbelegte ihn mit allen mögliche» Namen, drohte ihr,er wolle alles dem Könige. der Fra» von Maintenonund ihrem Gemahl entdecken, drückte ihr in seinerFurie die Hand, daß sie hätte schreie» mögen und be-gleitete sie so bis zu ihrer Wohnung, wo sie ganz aus-ser sich, der.Ohnmacht nahe, ankam. Sie ging sogleichtt, ihre Garderobe und rief Frau von Nogaret, diesie gern zu ihrer Rathgcberin machte, wenn sie sichnicht zu helfen wußte. Sie erzählte ihr, was ihr soeben begegnet war; und diese riech ihr mit einem sogefährlichen Narren behutsam zu verfahren. So brach-te die Herzogin über sechs Wochen in der rödrlichstenVerlegenheit zu.
Ich habe nicht erfahren können, wer Teste davonunterrichtete; aber er erfuhr es und »nachte einen ge-schickten klugen Streich. Er suchte seinen Schwie-gersohn zu überreden, daß er mir ihm nachSpanien ging, wohin er an Barwicks Stelle gehensocke, und zeigte ihm eine goldene Aussicht. Ersprach deswegen mit Fayon, der von seinem Zimmerund dem Cabinet des Königes aus doch alles sah undwußte. Er war ein Man» von unendlich viel Verstandde und dabey gut und rechtschaffen. Leicht verstand er
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