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lächelte darüber. Ob diese Thronen Maulevrier oderNangis galten, ist nicht ausgemacht.
Indessen war Nangis durch diesen Nebenbuhler ^mehr gereizt worden und gab der Frau von Brilliere ^"!so viel Ursache zur Eifersucht, daß sic ihre Leidenschaftnicht mehr massigen konnte. Maulevrier bemerkte bald ^Ließ schlimme Zeichen; waS entdeckt nicht ein Mensch,der von der Leidenschaft der Liebe oder des EhrgeißcSbeherrscht wird? Er sann auf eine List. Er dichtetesich eine Brustkrankheit an, hielt sich im Bette, stelltesich als ob er seine Stimme verloren hatte und wußtefeine Rolle so gut zu spielen, daß er ein ganzes Jahr iM
durch nicht einen einzigen hörbaren Laut Horen W
ließ. Der Vortheil war, daß er nun, da er «»'§>
niemanden ein Wort ausser ins Ohr sagen konnte,die Freiheit hatte, auf diese Art auch mit der Herzo-gin zu sprechen, ohne doch anstößig zu werden und denVerdacht eines Geheimnisses zu geben. Mittelst diesesKunstgriffs konnte er ihr alles sagen-, was er wollte und «uh» ßer wußte es so einznrichten, daß niemand anders ihr Ge- jik §spräch verstehen konnte; indem er ihr unter alltäglichen ich zuDingen, worauf ganz laut geantwortet werden konnte, ch
andere geheimere sagte, worauf kurze zweideutige Ant- ßäM
Worten gegeben wurden, die niemand als er verstand.
Er hatte die Leute so sehr an diese Manier gewöhnt, daß ^
man gar nicht mehr darauf Acht gab und ihn nur wer ^
gen dieses fatalen Zustandes bedauerte. Aber er den- «yx
noch kein glücklicher Liebhaber; die Eifersucht der Frauvon Brilliere beunruhigte ihn, er glaubte NangiS ^glücklich und dies wollte er doch nicht.
Endlich brachte ihn die Eifersucht und Raserei der Lie-be zu einem tollen Entschlüsse. Als die Herzogin vonBurgund in der Messe war, ging er aus die Emporkirche ^ ^ ^
und boc ihr beym Herausgehen den Arm. Er hatte ge- ,
rade.eüien Tag gewählt, woerwußte,chaßderHofcavailer
Dan-