r?4
Gegen das Ende des Feldzugs wandte sich ein.malGamaches, der über das Betragen der Prinzenäufserst aufgebracht war, in Gegenwart einer großenGesellschaft mit den Worten an die beyden Prinzen:Sie haben wohl zeigen wollen, wie weit Sie es treibenkonnten? Wohl! Sie haben Sich brav gehalten.Aber nun wenigsiens gönnen Sie dem Ritter von St.Georg ein Wort und behandeln ihn etwas ehrenvoller.
Dergleichen Ausfälle wären unter vier Augen amPlatze und von Nutzen gewesen, aber öffentlich gesagr,konnte die Wahrheit me die Unbescheidenheit beschöni.gen. Man war daran gewöhnt und nahm sie nichtübel, aber sie halsen auch zu nichts.
XIII.
Anecdoten von der Herzogin von Burgund.
Es fällt mir noch eine Anecdote bey, die maneigentlich verschweigen sollte, die ich aber, da ich einso naher Augenzeuge gewesen bin, nicderzuschreibenmich nicht enthalten kann; und dieß thue ich um soeher, da die Geschichte im allgemeinen kein Geheimnißgeblieben ist und die Höfe aller Zeiten und aller Na-tionen von dergleichen Vorfällen voll sind. Die Her-zogin von Burgund war eine Prinzessin von auSneh-mender Liebenswürdigkeit, Grazie und Feinheit desBetragens, durch welche Eigenschaften, verbunden mitihrer klugen Sorgfalt, sie sich daö Herz des Königs,der Frau von Maintenon und ihres Gemahls ganz zueigen gemacht hatte.
Sogar der gerechte und heftige Unwille gegen ih.ren Vater, den Herzog von Savoyen, der sich neuer-lich
ALL»
Pi»
MM
Ul N
Kv
M, -
D«;
j« Mirbchj
Mül
^ Ho
/ M
I