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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
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141
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Der Herzog von Burgund und der Herzog vostBerry, die Monsieur nur an Hvstagen sahen, konn-ten seinen Verlust nicht sehr fühlen?

Madame/ die nie große Achtung Und nicht vie!Neigung für ihn gehabt hatte- fühlte gleichwohl ganzdie Wichtigkeit seines Verlustes« Die Herzogin vonBurgund bedauerte ihn sehr. Der Schmerz des Her-zogs von Chartres- nachhetigen Regenten von Frank-reich- war ausserordentlich. Vater und Sohn liebtensich zärtlich ; die Herzogin von Chartres sah mit Ent-zücken durch Monsieurs Tod eisie Scheidewand zwischensich und dem KönigewegfalleN, sie sah sich von deü lästi-gen Pflichten gegen Monsieur und Madame befreit, diesie nicht hatte umgehen können und hoffte daß der Her-zog von Chartres und Madame in Zukunft genöthigk seyttwürden ein Betragen gegen sie zu beobachten/ wie sie esnoch nicht von ihnen Hatte erhalten können. Von nun<m nannte sich der Herzog von Chartres Herzog vonOrleans.

Hm Ganzen verlor der Hof durch MöNsieurs TodrCr belebte den Hof durch Vergnügungen und Unter»Haltung und wenn er nicht da war, so schien alles todtund Unthätig zu seyn« Er legte viel auf RangordnungUnd Ehre, er liebte die Gesellschaft- und seine Leutse-ligkeit und Honnetetö und seine Natürliche Leichtigkeit,mit der ek immer mit Würde jedem sein Recht zu ge-ben wußte, Und gab, machte ihn in der Gesellschaftvngenehm; seine Herablassung verband ihm die Men-schen ohne jedoch den Unverschämten Gelegenheitgeben, sie zu mißbrauchen; er behauptete dabey feintangeborne Größe ohne zurückzustoßen. Er verstattetean seinem Hofe die größte Freiheit, ohne daß dadurchder Respect und wahre Hvfton verletzt wurde. Erhatte von der Königin sseinek Mutter die Kunst Hof

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