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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
139
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je, krank oder gesund (und sie war fetten krank,) ei»Negligee getragen zu haben.

Gie liebte leidenschaftlich ihren Sohn, und Mankann sagen mit Affenliebe den Herzog von Lothringenund seine Kinder, weil dabey ihre sonderbare Anhäng-liakeit an ihr Deutsches Vaterland und an alle ihreVerwandten, die sie nie gesehen harte, ins Spiel, kam. Diesen Verwandten schrieb sie beständig Briefe,was beinahe ihre einzige Beschäftigung war. ZuletztHarke sie sich zwar nicht mit der Geburt, aber doch der'Person ihrer Schwiegertochter ausgesöhnt, und siebehandelte sie bis zur Entlassung von Frau von Argen-ton sehr gut. Sie liebte sie beynahe und beklagte siewegen der Ausschweifungen ihres SohneS des Her-zogs von Orleans, die sie sehr mißbilligte. Sie ver-abscheute die Ausschweifungen der Herzogin von Ber-ry und äußerte bisweilen ihren Abscheu im Vertrauengegen Frau von St. Simon, die sie feit ihrem erstenAufenthalt am Hofe mit ihrer dauerhaften Achtungund Freundschaft beehrte. Sie hatte also mit derHerzogin voy Berry nichts gemein, als den bitterstenHaß gegen den Herzog du Maine und gegen alleBastarde des Königs und ihre angemaßte Größe, undsie nahm es Übel auf, daß ihr Sohn, in ihren lebhaf-te» Haß nicht einstimmke.

Neben diesen Eigenheiten hatte sie Schwachenund Kleinheiten und war immer in Sorge, daß manihr nicht genug Aufmerksamkeit erweisen möchte.

III.

Characteristik von Monsieur; sein Tod.

Monsieur starb zu Saint Cloud an einem Schlag-siuß. Der König befand sich zu Marly, und niemand

zwei-