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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
136
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Effiak um Verzeihung und sagt, er habe entsetzlich ge.durstet, und da er gewußt habe, daß in dem Schrankeimmer Wasser stehe indem er auf das Wasserge-schirr zeigt sv habe er sich nicht enthalten können,einmal zu trinken.

Der Bediente brummte noch etwas vor sich hin.Jener war höflich und entschuldigte sich, endlichging er zu Madame hinein, wo er sich mit der größtenFassung mir den übrigen Hofleuten unterhielt.

Was eine Stunde nachher erfolgte, brauche ichnicht zu wiederhole». (§6 hat nur zu viel Äussehn inEuropa gemacht, als Madame den andern Tag,den go. IuniuS früh um vrey Uhr, todt war. DerKönig war vom tiefsten Schmerz durchdrungen.Wahrscheinlich erhielt er den Tag über verdächtigeAnzeigen, Venn der Bediente wird nicht geschwiegenhaben, und vielleicht hatte er auch Notiz bekommen,daß der erste Haushofmeister von Madame, Surnvn,um die Sache wisse, da er in seiner Jugend mit E'ssiatvertraut gewesen war.

Der König, der zu Bette war, stand wieder aufund schickte nach Brissac, welcher damals unter derGarde stand und vom Könige viel gebraucht wurde.Er befahl ihm sechs Mann von der Leibwache sichereund verschwiegene Menschen zu nehmen, Sürno» zuverhaften, und ihn durch den hintern Eingang in seinZimmer zu bringen. Der Befehl wurde noch vorTage vollzogen.

Als Sürnon kam, ließ der König Brissac undseinen ersten Valet abcreten, und indem er eine Mieneund einen Ton annahm, der jenen in Furcht und.Schrecken setzte, da er ihn zugleich vom Kopf bis zumFuß mit de» Augen maß, sagte errMein Freund,