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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
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125
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Espier einnahm, eben als sich der Vorderzug der feind-lichen Armee auf der andern Seite zeigte. Man be«schoß sich die übrige Zeit des Tages, worauf sich dieFeinde gegen Abend zurückzogen.

Dieser so wichtige Marsch war vortrefflich aus»geführt und wurde sehr bewundert. Die übrige Zeitder Campagne that man weiter nichts, als daß mansich behauptete.

VI.

Aeußerung des Prinzen von Oranien nachDer Einnahme von Namur.

Die allzufeine Vorsicht des Herzogs du Maine,der ein schönes Bsyspiel der Tapferkeit gab, indem ersich entschloß, den Feind zu recognosciren, dann zubeichten und seinen Flügel in Schlachtordnung zu stel-len, der schon lange rangiert war, indeß aber Vaude-monk Zeit gab mit seiner Armee der augenscheinlichstenGefahr zu entwischen, verschuldete den Verlust derStadt Namur, die am 4. August an den Prinzen vonOranien durch Capitulation überging. Demungeach-ket beschenkte der König Guiscard mit dem OrdensbandzMesgrigny erhielt Soso Liv. Besoldung und wurdeGenerallieutenant; der Marschall Boufflers wurdezum wirklichen Herzog erhoben und fast alle Officiere,die mit ihm in Namur gewesen waren, üvancirten.Als der Prinz von Oranien von diesen BelohnungenHörle, sagte er, er sey doch dazu verdammt, den Kö-nig beständig zu beneiden, der den Verlust einesPlatzes freygebiger belohnte, als er seinen würdigenFreunden und Officieren für die Eroberung desselbendanken könne»

Nt.