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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
118
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reremale an mit einer Gegenwart des Geistes und einerTapferkeit, die ganz seiner Geburt würdig war; er kamins Handgemenge und wurde beinahe gefangen. DerMarschall Arci, der sein Gouverneur gewesen war, standihm in dieser Action wie bey Steinkirchen stets zur Seite,mit der Kaltblütigkeit eines alten Kriegers und mitdem vollen Mache des Jünglings. Der Herzog,welchem vorzüglich der Vorschlag dieses letzten Angriffsder Französischen und Schweizer Garde auf Nerwin-den zngeschncben wurde, befand sich beständig zwi-scheu zwei) Feuern.

Unterdeffen war unsere Cavalerie vollends in dieEbene vorgerückt und hakte sich formirt. Sie thatfünf verschiedene Angriffe auf die feindliche Cavalerieund trieb sie endlich nach einem lebhaften Widerstandebis an den Fluß Gette, in den sie sich warf und worineine große Menge ertrank. Der Prinz Conti, derbsy dieser Action von einem Säbelhieb, den zumGlück das Eisen auf seinem Hure aufgehalcen hat.te, eine Contusion am Kopse erhalten hatte, sahsich nunmehr im vollem Besitz deS Dorfes Nerwin-den. Er nahm hierauf den zunächst am Eingängedes Dorfes sich befindenden Theil der Cavallerie undgriff damit, unterstützt von der Infanterie, die end-lich das Dorf Nerwinden eingenommen hatte, dieVerschanzung der Fronte an und zwang den Restder feindlichen Armee, der sich hinter dieser langenVerschanzung befand, die Flucht zu ergreifen. Da aberdie Infanterie nicht sogleich einen Angriff hatte thunkönnen und auch die Cavallerie zur sinken zu weitentfernt war, so war dieser wiewohl übereilte RüAzug der Feinde noch sehr vortheilhaft.

Nachmittags gegen fünf Uhr war alles vorbey;die Action hatte auf zwölf Stunden gedauert, und es

war