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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
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lang ein schreckliches Canonenfeuer ausgehalten hakteund nicht von der Stelle gewichen war, ausser um diegemachten Lücken wieder zu schließen: so ließ er siein einen kleinen Gruiiv zurück ziehen, wo sie die Ka-nonenkugeln nicht im Fluge, sondern nur durch Ab«prall erreichen konnten, und wo sie langer als einehalbe Stunde Halt machte. Hierauf begaben sich diedrey Marschalls, die drei) Prinzen, Albergotti undder Herzog von Montmvreney, ältester Sohn des Her-zogs von Luxemburg, vorher Prinz von Tingry ge-nannt, zusammen in den nämlichen Grund, wo siesich nicht weit von der Cavallerie fast an der Frontedes Regimentes Roussillon mit einander unterredeten.Das Gespräch war lebhaft und dauerte lang, wor-auf sie sich trennten. Man ließ hierauf das Regi-ment der französischen Garde und die Schweizer, denPrinzen Conti an ihrer Spitze, hinter der Cavallerievor, uns zur Linken, gegen das Dorf Nerwinden an-rücken , das sie sogleich mit Heftigkeit angriffcn.

Sobald man sähe, daß sie einige Gärten undverschanzte Häuser einzunehmen ansingen, ließ mandas Regiment !s maikon «lu Ido!, dieCarabiniers unddie ganze Cavallerie vorrüchen. Die einzelnen Eska-drons mußten so gut es ging, durch die aufgeworfnenGräben, durch die Hecken, Gärten, Hopfenberge,durch Scheunen und Häuser, die man so weit esmöglich war, niederriß, sich seinen Durchweg bahnen,während weiter vorne im Dorfe die beiderseitige In-fanterie mit ausserordentlicher Lebhaftigkeit theils an-griff, theils vertheidigte. Unterdessen war Harcourt,welcher ein kleines abgesondertes Korps führte, zuGuiseard gestoßen war, da er den Donner der Ka-uoneu gehört hatte oder vielleicht auch auf die aus-drückliche Ordre des Herzogs von Luxemburg, von