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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
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war. Indessen griffen der Prinz Conti nnd der MarschallVlllero» mit einem großen Theile der Infanterie dasDorf Bas-la»den zur rechten Hand an.

Der Generallieutenanc Feuquieres., dem es nichtan Fähigkeit und Muth fehlte, wurde beschuldigt, daß cSbev dieser Gelegenheit an ihm gefehlt habe. Zu glei-cher Zeit griff Mvntchevrenil unter dem MarschallIoyeuse das Dorf zur linken Hand an , das Nerivin-den hieß und dem Treffen den Namen gab. Mont,chevrcuil blieb beym Angriff, seine Stelle ersehteder Generallieutenant Rubanrel und der Herzog vonBenvick, der dabey gefangen wurde. Die beydenAngriffe zur rechten und zur linken wurden lebhaft zu-rückgeschlagen, und ohne den Prinzen Conti wäre dasTreffen zur Rechten sehr in Unordnung gekommen. Alsder Herzog von Luxemburg sah, daß die Infanterie fastzurückaeschlagen war, ließ er die ganze Cavallerie schnellvorrücken, gleichsam um die Verschanzung der Frontezwischen den beyden Dörfern zu bestürmen. Die feindli-che Infanterie, welche die Dörfe reinschloß, ließ sie nä-her als einen Pistolenschuß anrücken und gab auf ein-mal Feuer auf sie, worauf die Pferde scheu wurdenund zurückstürzten. Die Officiere sammelten die Ca-Valerie mir Mühe wieder, sie rückte mit gleicher Hef-tigkeit wieder an, wurde aber zwcymal nach einandereben so zurückgeschlagen. Der Herzog von Luxem-burg hatte kcmesweges darauf gerechnet, daß dieCavalerie in die Verschanzungen einkringen sollte, dieman kaum zu Fuß ersteigen konnte; aber er hoffte durchden allgemeinen heftigen Anfall der Cavallerie die Feindeaus den Verschanzungen herauszubringen. Da er sah,daß die Cavallerie nichts vermochte, und die Infan-terie zweymal von den beyden Dörfern, so wie die Ce-vallerie dreymal von den Verschanzungen der Fron-te zurückgeschlagen war, nachdem sie vier Stunden

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