Ebene an, wo die Truppen in Schlachtordnung ge.stellt wurden. Hierauf wurden wieder Colonnen svr-mirt und die Armee rückte eine Viertelmeile nähergegen den Heind vor. So blieb sie die Nacht überin Colonnen, indessen die Infanterie und Artil.lerie vollends ankam.
Bewundernswürdig war die Munterkeit derTruppen nach einem Marsch von mehr als acht Meilenbrannte sie vor Verlangen, die Feinde anzugreifen. Imfeindlichen Lager hörte man die ganze Nacht über vielBewegung und Lärm, weßwegen man glaubte, siezögen sich zurück. Gegen vier Uhr deS Morgens sin-gen aber ihre Canonen an sich hören zu lassen. Un-sere Batterien, die ein wenig zu weit von einanderplacirt waren, kamen erst eine Stunde spater inStand, worauf man ein lebhaftes Feuer von beydenSeiten machte Jetzt bemerkte man, daß wir imNachtheil waren. Die Feinde hatten alle Anhöbenbesetzt und sich in zwey Dörfern zur Rechten ynd Linkenwohl verschanzt.
Auch hatten sie von einem Dorfe zum andernbis rechts zu einem großen Abhang Verschanzun-gen gezogen und auf den Anhöhen Redouten ange.legt, so daß wir zwischen den beyden Dörfern gegensie anrücken mußten, aus denen wir sie erst vertreibensollten, die aber zu nahe au einander lagen und unskeinen Raum gaben unS gehörig auSzudehnen. Dießnörhigte unsere Truppen sich in mehrere Linien zu thei-len und fetzte sie in Gefahr überflügelt zu werden, be-sonders an der linken Seite. Dazu kam daß ihreBatterien, die nahe an einander auf ihren Verschon,zuugen aufgepflanzt und besser als die mistigen placirtwaren, em entsetzliches Feuer auf unsere Cavalleriegaben, die in der größten Unordnung zurückgeworftn
war.