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Ven Hof machten, sie hatte die angesehensten Freundeund wurde von den drei) königlichen Prinzessinnen sehrgesucht. Man bewarb sich ordentlich um sie; aberaus Anhänglichkeit gegen ihre Mutter hatte sie sichvorzüglich an die Herzogin von Chartres attachirt, diesich von ihr gänzlich beherrschen ließ. Daraus ent-siand viel Unheliigkeit und Zwist; Monsieur undder Herzog von Chartres hatten einen Widerwillengegen sie, der an Abscheu grenzte. Sie wurde ent.fernt, aber es gelang den Thränen und den Bemü-hungen der Herzogin von Chartres, daß sie wieder zu«rückberufen wurde. Sie kam wieder nach Marlyund bekam sogar einigemal in die geheimen Zirkel deSKönigs Zutritt, wo sie den König so geistreich: diver-tirte, daß er nicht aushören konnte, gegen Frau vonMaintenon von ihr zu sprechen. Diese fürchtete sichvor ihr und suchte von nun an nichts angelegentlicher,als sie vom Könige entfernt zu Hallen; sie brachtees mit vieler Sorgfalt und Geschicklichkeit dahin.Endlich suchte sie sie zu größerer Sicherheit zum zwei)-tenmale vom Hofe gänzlich zu entfernen und fandauch dazu Gelegenheit. Die Mutter wurde nichtwenig auSgelacht, daß sie sich hatte betrügen lassen,und einer Stelle wegen, die sie nicht erhalten konnte,in einer thörichten Aufwallung zu ihrer Tochter Un-glück behülflich gewesen war. Diese blieb lange Zeitzu Paris in ihrem Exil.
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Vertauschung von Meudon und Choisy.
Der König, der seine Familie, so wie den Hofund sein Volk in allem, selbst in Kleinigkeiten beherr-schen und sie beständig unter seinen Augen haben woll-te, hatte es nicht gern gesehen, daß Mademoiselle dem
Dau-