Dauphin Key ihrem Tvde Choisy vermacht hatte, undsah es um so weniger gern, daß der Dauphin so oft inBegleitung der kleinen Gesellschaft, die er sich jedes-mal dazu auswählle hmreiste. Dieß verursachte eineTrennung seines Hofes, die nunmehr bey dem Alterseines SohneS, da er das Lustschloß einmal geschenktbekommen hatte, nicht zu vermeiden war. Er wollteihn aber wenigstens in seiner Nähe haben und Meu-don, das viel größer war als Choisy und woran Lou-voiS viele Millionen Verschwender hatte, schien' ihm da»zu tauglich zu seyn
Er khat also Barbesieux den Vorschlag, daß ereinen Tausch mir seiner Mutter treffen wollte, die inder Erbschaft Meudon für zooooo Liv. angenommenhatte und erbot sich, ihr 400000 Liv mehr, und Choi-sy dagegen zu geben. Frau von Louvois, für welcheMeudon zu weicläustig und zu schwer in Stand zuerhalten war, nahm den Vorschlag mit Freuden an,der ihr yQooosLiv. und ein bequemeres HauS verschaff-te, und noch denselben Tag, wo der König den Tauschzur Sprache gebracht hatte, wurde der Cvntract ab-geschloffen. Der König hatte kaum mit dem DauphinDavon gesprochen, allein für den waren die leisestenWünsche des Königs Befehle. Nun verließ der Dau-phin nur häufiger Versailles und hielt sich zu Meudonauf, wo er nach dem Beispiel des Königs mit vielemAufwand im Schlöffe uno in den Garten Verschöne-rungen machte und die Pracht vollendete, welche dieCardinäle von Meudon und von Lothringen, und dannHr. Servien und Hr. von Louvois nacheinander daranperschwender hatten.
Denk-