Wie sie'davon sprachen, sah der Bruder des Königs
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durch das Fenster die Herzogin von Lüde unten auf^ kkP dem großen Hofe, als sie ihre Sänftenträger in ihrer
"mich Livre aus der Messe trugen. Da ist eine, sagte er
N zum König, die viel Lust dazu hat und wohl viel darum
Mt;i gäbe, .und nannte ihm die Herzogin vvNtLüde. Ja!
Mgi» sagte der König, die wäre vortrefflich, «m der Prinzeß.
»rl< mit sin das Schminken und Muschenauflegen zu lehren,
uzmjm und fügte noch manche Aeufferungen feines Widerwil-
lenS hinzu. Der König war nämlich damals viel bi-i gotter als nachher und fand solche Dinge weit anstößi-
)r x«Ä ger. Monsieur, der sich wenig um die Herzogin he-
h kümmerte und nur zufälligerweise und aus Neugier ge-
Hkiich«! fragt hatte, ließ den König dabey und ging fort zu
-mW Tische. Er war überzeugt, daß an die Herzogin von
^ .j ^ Lüde bey der Wahl nicht zu denken scy und sagte kein
' keii V Wort davon. Den andern Tag, fast um dieselbe
sM Ü Stunde, war er allein in seinemKabinet; der Thürste-
4l! T« her kam hinein zu chm und brachte die Nachricht, daß
! / die Herzogin von Lüde ernannt fey. Monsieur fing an
^ zu lachen und sagte: er solle ihm keine Mährchen erzäh-
len. Jener blieb dabey und glaubte, Monsieur wolleihn zum besten haben und ging fort. Einige Augen-blicke drauf kam Hr. von Charillvn, der Ritter deSheil. Geistes, mit derselben Neuigkeit und Monsieur, lachte ihn ebenfalls aus. Chatillon fragte ihn, warum>»«> ^ rrs nicht glauben wolle, indem er die Wahl lobte und
HM . richt bestätigten, so daß sie außer allem Zweifel war.
§ !, Darüber erstaunte Monsieur so sehr, daß sich die gan»
ze Gesellschaft über ihn verwunderte und in ihn drang,die Ursache feines Erstaunens zu entdecken. Vcrr
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^ ihre Gewißheit betheuerke- Als sie sich so mit einan-der stritten, kamen noch mehrere dazu, die die Nach*
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>E schwiegenheit war nicht sehr seine Sach-; er erzählteihnen also, was der König vor vier und zwanzigStunden mit ihm gesprochen habe und thciite sein Er»
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ihnen also, was der König vor vier und zwanzigStunden mit ihm gesprochen habe und thcilte sein Er»
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