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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
103
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Wie sie'davon sprachen, sah der Bruder des Königs

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durch das Fenster die Herzogin von Lüde unten auf^ kkP dem großen Hofe, als sie ihre Sänftenträger in ihrer

"mich Livre aus der Messe trugen. Da ist eine, sagte er

N zum König, die viel Lust dazu hat und wohl viel darum

Mt;i gäbe, .und nannte ihm die Herzogin vvNtLüde. Ja!

Mgi» sagte der König, die wäre vortrefflich, «m der Prinzeß.

»rl< mit sin das Schminken und Muschenauflegen zu lehren,

uzmjm und fügte noch manche Aeufferungen feines Widerwil-

lenS hinzu. Der König war nämlich damals viel bi-i gotter als nachher und fand solche Dinge weit anstößi-

)r x«Ä ger. Monsieur, der sich wenig um die Herzogin he-

h kümmerte und nur zufälligerweise und aus Neugier ge-

Hkiich«! fragt hatte, ließ den König dabey und ging fort zu

-mW Tische. Er war überzeugt, daß an die Herzogin von

^ .j ^ Lüde bey der Wahl nicht zu denken scy und sagte kein

' keii V Wort davon. Den andern Tag, fast um dieselbe

sM Ü Stunde, war er allein in seinemKabinet; der Thürste-

4l! T« her kam hinein zu chm und brachte die Nachricht, daß

! / die Herzogin von Lüde ernannt fey. Monsieur fing an

^ zu lachen und sagte: er solle ihm keine Mährchen erzäh-

len. Jener blieb dabey und glaubte, Monsieur wolleihn zum besten haben und ging fort. Einige Augen-blicke drauf kam Hr. von Charillvn, der Ritter deSheil. Geistes, mit derselben Neuigkeit und Monsieur, lachte ihn ebenfalls aus. Chatillon fragte ihn, warum>»«> ^ rrs nicht glauben wolle, indem er die Wahl lobte und

HM . richt bestätigten, so daß sie außer allem Zweifel war.

§ !, Darüber erstaunte Monsieur so sehr, daß sich die gan»

ze Gesellschaft über ihn verwunderte und in ihn drang,die Ursache feines Erstaunens zu entdecken. Vcrr

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^ ihre Gewißheit betheuerke- Als sie sich so mit einan-der stritten, kamen noch mehrere dazu, die die Nach*

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>E schwiegenheit war nicht sehr seine Sach-; er erzählteihnen also, was der König vor vier und zwanzigStunden mit ihm gesprochen habe und thciite sein Er»

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ihnen also, was der König vor vier und zwanzigStunden mit ihm gesprochen habe und thcilte sein Er»

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