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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
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101
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naueste kannte, rechnete darauf, daß der Herzog vonFoix und Choiseul ihm keine Hindernisse i» Weg le-gen würden. Der erstere harre nie auf etwas gedachtals auf sein Vergnügen und Divertissement; der lehtewar von der Last seiner Armurh und seiner schlechtenjage niedergedrückt; beyde waren weniger als mittel-mäßige Köpfe, gänzlich unwissend in dem, was ih-re Pflicht war und äusserst leicht zu befriedigenoder hinzuhallen; beyde waren ohne alles In-teresse für den Hof und ohne besonderes Gewicht,wiewohl sie beyde von der höchsten Geburt und Ritterdcö heil. Geistes waren.

Gerade dieses Ensemble suchte der Herzog vonSavoyen. Er sah, daß man ihm in dieser Krisis derder Unterhandlung zu Gunsten handeln würde. Erschlug also dem Könige diese beyd?n Herzoge vor, undder König ernannte sie wirklich; er gab ihnen zurAusrüstung 12000 jiv. und zum monatlichen GehaltHMP Hooo jio. Der Graf von Bnonne, Ritter des heil.blWj - Geistes und Oberstallmelster, (zu welcher Stelle erdie Exspectanz auf seines Vaters Tod hatte) wurdevorn Könige beauftragt, die Prinzessin bey Pontde Beauvoisin zu empfangen; und DeSgranges einerder ersten EommiS von Pontchartrain und CerimonienMeister wurde in dieser Charge mitgcschickt. DieHerzogin von Lüde, Schwester des Herzogs von Sül>ly, der im I. l 6 Z 8 Ritter des heil. Geistes wurde,V Tochter der Herzogin von Verneuil, Enkelin deSKanzlers Seguicr, war in ihrer ersten Ehe mit demGrafen von Guiche, dem ältesten Sohne des Mar-schKIs von Gramont vermählt gewesen, der zu seiner3 ett wegen seiner Galanterie so bekannt war, der sich^ aber nicht viel aus ihr machte und keine Kinder mit

'hr hatte. Sie war noch immer sehr schön, auch^ immer sehr züchtig gewesen, hatte aber ganz den Cha»

racter, den der Umgang mit der großen Welt gibt und

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