Ivo
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XX.
Peslblase des Königs am Lmlse.
Der König bekam eine Pestblase am Halse, dieanfangs nur wie ein Geschwür auösah, aber baldsehr gefährlich wurde. Er bekam dabey ein Fieberund man mußte zu wiederhohlren Jncistonen schreiten.Er affectirte, sich täglich sprechen zu lassen und imBette wie gewöhnlich, zu arbeiten. Ganz Europawar auf diese Krankheit aufmerksam, die nicht ohneGefahr war. Er schickte einen Kourier an den Her»zog von -Rochefvucault in Angoumois ab, wohin erauf einen Monat auf sein schönes Landhaus zu Ber-rieuil gegangen war und ließ chm seine Krankheit mel-dep und ihn auf das freundschaftlichste bitten ihn zubesuchen. Der Herzog reiste sogleich ab und nie er-schien er mehr im Glanze der königlichen Gnade»Da in Flandern nichts vorfiel und man auch nicht Ur-fache hatte, etwas zu erwarten, so schrieb der Königden Marschalls von Villervy und Boufflers, daß sie,sobald der Prinz von Oranien die Armee verlassen hat-te, die Prinzen zurückschicken sollten. Dieß geschahauch wirklich einige Tage nachher.
V.
Publikation des Friedens mit Savoyen undAllianz mit demselben.
Wahrend dieser Krankheit wurde der Friede mitSavoyen bekannt gemacht, und der König regulirtedie Angelegenheiten, die Prinzessin, und die beydenGeißeln betreffend, bis auf die gänzliche Restitutionzwischen beyden Mächten. Der Herzog von Savoyen,der die vorzüglichsten Höfe von Europa aus das ge-nauest