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putzen wagte. Jetzt wandte sich die Maske um undwir erkannten den Herzog von Luxemburg. Alles brachin ein Helles Gelächter aus. Zufälliger werft kam erWeilchen darauf zwischen mich und den Grafen vonToulouse zu sitzen und ich fragte ihn, wo er die Maskeher habe. Der gute Herr fand nichts arges darinn,und wirklich war er auch nichts weniger als fein.Er nahm daS unaufhörliche jachen gutmüthig als eineWirkung der Sonderbarkeit seiner Masse an und er-zahlte m seiner Einfalt, lVlont. I« keines habe ihnso maskirt, er habe ihn darum gebeten und beyihm gespeist. Er war stolz darauf, daß ihn derPrinz maskirt hatte und wieß sich rechts undlinks. Gleich darauf traten die Damen ein und
nach ihnen auch der König. Ein neues Gelach.ter begann und der Herzog von Luxemburg war ent-zückt darüber. Die Herzogin, deren Ausschweifun-gen bekannt waren und die nichts von der Maskeradewußte, verlor alle Fassung; alle sahen sie veyde wech.selswcise an und wollten sich todt lachen. Der Prinzstand hinter der Dienerschaft, guckte zwischendurch m>Vfreute sich herzlich über seinen boshaften Scherz. DerKönig belachte und bewunderte ebenfalls diesen grau,samen Einfall und sprach noch die folgenden Tage davon.
III.
Merkwürdige Diebstähle welche der Königerleidet.
Im großen Marstalle zu Versailles wurde einsehr kühner Diebstahl verübt. In der Nacht vom z.zu>N4.IuniuS, während der König zu Versailles war,wurden alle Sattel-und Pferdedecken gestohlen. DerVerlust betrug mehr als ;oooO Französische Thalcr.Man war Mit so viel Vorsicht dabey zu Werke gegan-. gen