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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
93
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vollkommen ähnlich vier Personen vom Hofe, unterandern auch den Grafen von Evreux verstellten. DieMaske war mit einem langen weiten Talar bedeckt,unter welchem sie eine Maschine hatte, womit sie disGesichter leicht und schnell bewegen konnte. DieSonderbarkeit dieser Maskerade zog aller Augen aufsich und man machte seine Glossen über die vierGesichter. Die Maske wurde bald zum Tanzeaufgefordert; in dieser ersten Menuet divertirresie die Gesellschaft sehr, indem sie ihre Gesichter hinund her bewegte- Sobald sie geendigt war, gingdas Gespenst zu jener armen Dame und forderte siezum Tanze auf, indem er ihr das Gesicht des Gra»fen von Evreux zukehrce. Die Maske tanzte gutund besonders diesen Tanz meisterhaft; sie wußte eSboshaft genug so zu machen, daß was für Wen-dungen sie auch in dieser Menuet zu machen hatte,das Gesicht des Grafen immer der Tänzerin zugc»kehrt war. Diese wurde bald blaß bald rokh, ver-lor aber doch die Fassung nicht und suchte die Me-nuet zu endigen. Nach der zweyten Tour reichte sieder Maske ihre Hand; diese that als wollte sie siefassen, entfernte sich abex durch eine leichte Wen-dung wieder und fing eine neue Tour an. Die Dameglaubte nun Ruhe zu haben, aber umsonst; es bliebDasselbe Spiel mit den Gesichtern. Es war einePosse, aber fast nicht zum Lachen; und die Damedie vornehm war und vornehme Verwandte hat.te, hatte eS ebenso satt, als wenn sie drey MenuetSdurchgetanzt hätte. Die Maske blieb noch lange aufdem Saals und fand endlich Gelegenheit zu entwischen.Der Gemahl der Dame kam auch zum Balle. Ei-ner seiner Freunde, der um ihn zu treffen, zum Ballegekommen war, sagte ihm aber, es wäre eine MengeMasken da zum Erdrücken; er thue wohl, wenn