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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
91
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seinem Gesicht« vor sich hinstarrte. Alle die Umste-hendm sahen ihn und auch der König, der ihm mitVerwunderung zurief: Nu Canillac, kommen Siedoch herauf, was gibt es denn? Er stieg vollends hin»auf und näherte sic!) dem Könige mit langsamen Schrit-ten, zitternd und verwirrt um sich her blickend. Ichstand drey Schritte vom Könrge; Canillac ging anmir vorüber und murmelte etwas vor sich hin. Wassa.-en Sie, sagte der König. Reden sie doch! Aberer k.'nnte sich gar nicht fassen, und brachte nothdürf-lig etwas vor. Der König, der nicht viel davon ver»stand, sah wohl daß er eS jetzt nicht besser Vorbringenkonnte, gab eine Antwort so gut er sie geben konnte,und sagte etwas vsrdrüßlich: Gehen Sie, Herr Co-lonel. Canillac ließ sichs nicht zweymal sagen, gingdie Treppe hinab und verschwand. Kaum war er fort,so sagte der König indem er um sich blickte, ich weißnicht was Canillac fehlt, aber er hatte ganz die Fas.sung verloren, und wußte nicht mehr, was er Vor-bringen sollte. Als die Capitulacron vor sich ging,bac Frau von Maintenyn, wie eS schien, um Erlaub-ruß, sich zu entfernen. Der König rief: die Trä--ger her Madame! Sie kamen und trugen sie fort.Kaum eine Viertelstunde nachher ging auch der»nig fort. Viele sprachen heimlich unter ringnder; dasErstaunen über die vyrgefallenen Scenen war allge-mein und dauernd, und die Zuschauer auf her Ebenewar eben so sehr darüber erstaunt. Alle, sogar dieSoldaten, fragten, was das für eine Sanfte gewesenwäre, in die sich der König alle Augenblicke gebogen ,hatte. Man mußte die Officiere und das Fragen derTruppen zum Schweigen zu bringen suchen. Mankann sich vorstellen, was die Fremden dazu mögengesagt haben, was daS Schauspiel für einen Eui»druck auf sie gemacht habe. Der Vorfall wurde in

ganz