prit Frau von Maintenon zu sprechen, der er alle dieBewegungen der Armee erklärte, und die jedesmaldie Artigkeit hatte, das Fenster vier oder fünf Fingerbreit herunter zu ziehen, niemals aber bis zur Hälfte.Bisweilen öffnete sie das Fenster um den König zufragen, aber gewöhnlich bog er sich zu ihr und er-klärte ihr die Dinge, ohne daß sie gefragt hatte; bis-weilen, wenn sie ihn nicht bemerkte, klopft? er andas Fenster, daß sie aufmachcn sollte. ' Er sprach mitNiemanden anders als mit ihr, ausser wenn er einigekurze Befehle gab und auf die Fragen der Herzoginvon Burgund antwortete, die am Gespräch Theil zunehmen suchte. Die Maintenon antwortete ihr vonZeit zu Zeit durch Zeichen, ohne aber das Vorderfen-fter zu öffnen, wenn ihr die Herzogin bisweilen einigeWorte zurief. In gerader Linie mit her Sänfte gingeine steinerne Treppe den Wal! hinunter, die man vonoben nicht sehen konnte und die zu einer Thür führte,die man in die alte Mauer hatte brechen lassen, umwenn es nöchig wäre, zum Könige schicken und Be«fehle von ihm verlangen zu können. Der Fall trat ein.Erenon schickte den Colonel Canillac vom RsgimenteBurgund, das Cvmpiegne mit vertheidigte, zumKönige, um ihn in irgend etwas um Ordre zu fra-gen. Canillac steigt die Stiege hinauf und kommt —ich sehe ihn noch diese Stunde ganz bestimmt vormir -- fast bis an die Schultern zum Vorschein.So wie er mit dem Kopfe in die Höhe kömmt, er-blickt er die Sänfte, den König und die ganze Um-gebung, die er vorher nicht gesehen noch sich so einge-bildet hatte, denn sein Posten war unten am Fußedes Walles, von wo man nicht hinauf sehen konnte.Dieser Anblick frappirte ihn so sehr, daß er unbeweg-lich stehen blieb, und mit offenem Munde, mit starrenAugen und dem größten Ausdruck des Erstaunens in
sei-