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immer bis an ihren Tod, (der mehrere Jahre vor demTode des Königes erfolgte,) an dem Betragen desKönigs bemerken können, daß sie ihm nicht gleichgül-tig war. Sie blieb schön bis zn ihrem Tode.
In drcy Jahren machte sie mit dem Könige eineinzigesmal eine kurze Reise nach Marly, «je aber alleinmit dem Könige, selbst nie in Gesellschaft anderer Da-men. Sie war fast immer bey Hofe und oft beymSouper des Königs, wo er sie aber nie auSzeichnete.Dies; war die Uebereinkunft zwischen ihr und Frauvon Maintenon, die aber auch zur Vergeltung ihr allesnach Wunsch zu machen suchte. Ihr Mann, der sie über»lebte, lebte zu Paris ganz eingezogen und in seine häus-liehen Geschäfte vergraben, zufrieden daß ihm sein gu-tes Glück auf eine solche Weise, die freylich nicht diebeste war, zu diesem Ungeheuern Reichthum verholferzhatte.
Noch dürfen wir die schöne Lüde, Fraulein vonLothringen, Hyffräulein von Madame nicht vergessen,die der König eine Zeitlang deklarixt liebte; aber dieseLiebe ging schnell vorüber und die Montespan blichSiegerin.
IV.
Geschichte und erste Abentheuer der Witt-we Scarron.
Es kömmt nun die Reihe zu einer Liebe andererArt, die für die Welt der Gegenstand des Erstaunenswurde, so wie die vorigen der Gegenstand des Ärger-nisses gewesen waren, und welcher der König bis a»seinen Tod treu blieb. Man wird stch sogleich an dierühmte Fraruxolse d' Aubigns, Marquise von Main-
tenon