xxxxn Colbms Verdienste
entwürfe ; er war genöchigr, Auflagen zu erneuern,
Die er adgeschafft hatte, verkäufliche Stellen wie-der zuzugeben, deren Mißbrauch schon im Anfang ,seines Ministeriums ihm ausgefallen war. So !kämpfen die Umstände gegen die Macht der bestenVorlätze.
Unter diesen Veränderungen vergaßen manchedas Gute, welches Loiberr bewirkt hatte. Man warfihm Fmanzspekulationen vor, über die man nur d.ieNoch hätte anklagen sollen. Andere fanden, daßer es seinem Ruhm schuldig gewesen wäre, seinenPlatz laufzugeben, wenn ihm die Freiheit, zu nützen,benommen würde. Diente eraber nicht immer nochseinem Materlande genug, wenn er durch seinen er-finderischen Geist auf die möglich leichteste 'WeiseMittel der Hülfe und Rettung schaffte, wenn erseinen König täglich um Frieden für sein Volk bat,und- ihm vorftellte, daß die Erfüllung der Pflicht,so Millionen zu beglücken, weit ruhmvoller undselbstbeglückender sey, als die Möglichkeit, ihreZahl durch ein paarmal hundert tausend Menschenals Beute des Kriegsglücks zu vermehren. Zn deröffentlichen Meinung würde unstreitig Lolbert fürsich mehr gewonnen haben, wenn er seine Minister-schaft in dem Augenblick niedergelegt hätte, wo derKrieg ihm nicht mehr gestattete, durch glanzendeUnternehmungen zu nützen. Desto mehr aber ge,winnt er in den Augen dessen, der eine solche Ver,laugnung zu schätzen weiß, und ein verhindertes Ne-bel, wie billig, höher anrechnet, als ein glänzendgestiftetes Glück- Nur pflegt die Menge nicht nachdiesem Maaßstab zu lurtheilen. Die Leute wollen,daß man zu handeln aushöre, wenn sie im Lobenau szu hören belieben.
Col-