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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
427
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m'glich nicht mehr als drei) oder vier sind, welche denBotschaftern jjklche vill^e in knrms restituiren. Wennaber der Groß-Canzler auch ^inittrs zugleich ist, sobesucht man ihn nicht, weil er die Vtln« nicht wiedergiebt. Vorgedachter Kayserl, Lnvo^e hat an den zuConferenzen yestinirten Tagen, oder wo eS die Affai-ren erfordert, den lorc^ jederzeit gesehen, und auchfein Bedenken getragen, den Duc eie Leauvillier.welcher Gouverneur von den Prinzen, 6bek lies 6nsn.per und Ws'-chre? cl'.etAt war, zu Mittag und sonstohne Ceremyni? zn besuchen, bey den andern aber ister nie gewesen,

Be» den Conferenz-Tagen bey dem Marquis äsErarc)' ist eine große Inconvcnien;, daß die Botschaf-ter unter sich stabilirt, daß sie ihrem Rang nach (sosonst keine Difficustat vorhanden) ihre Unterredungnach einander halten sollen, da aber wegen des Rangseiniger Anstand, so geben sie Achtung, nicht mit ein-ander zusammen zu treffen. Unter den Abgesandtengber haben sie einführen wollen, daß der eine vor demandern eintreten solle, welcher sich zuerst dorten befinde.Solchen zn begegnen, »siegte mehrerwehnter Kayserl.Lnvo^e allezeit sein rempo dergestalt in Acht zu neh-men, daß er auf das Wenigste mit keinem Königlichenconcurrirt, dahingegen die andere kein Bedenken ge-tragen, ihn vor ihnen hinein zu lasten.

Schließlich ist noch zur nöthigon Informationbeyzufügen, was bey erfolgtem Todesfall des Herzogsvon Orleans, des Königs einzigen Bruders, mitAblegung der Trauer - Complimentcn vorgegangen.Nachdem alle anwesende fremde Miuitlri die Trauer-Complimenten Namens ihrer Partr'cular - Personen,weil sie von ihren Principalen noch nicht instruirt seynkönnen , auf den 14. lunH , als 6 Tag nach dem Tods«fall, abzulegen invitirt worden. Da aber weder der

Nun-