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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
426
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etsurr unvermerkt es dahin bringen wollen, daß sie sichgegen die Lnvo^es anders, als die Botschafter, zuverhalten haben mögen. Denn in Ausführung zu Au-dienzen habe ich unterschiedlich vermerket, daß sie eini-gen Vorwand zu ftnden suchen, um die Lnvoxös nichtvon dem Saal, wo man zusammen kommt, abzuho-len, sondern den Unter- IntroUueteur zu schicken, mitVorgeben, es sei) alles serlig, und der Irurocluctsursey gleich da; wo dann in Obacht zu ne-men, daßman in solchem Fall in dem Saal zu verbleiben habe,bis der jutrogucteur zu dem gewöhnlichen Abholenselbst hinein komme.

Der Min-stre cles sKsirss etrgnZsrsg hat sich seitweniger Zeit auf den Fuß gesetzt, den Gesandten dieVible nicht zu restituiren. Gleichwohl hat der Kaiserl.Lr-vo^e. der Herr Graf von Sintzendors, nachdem erin. den Relationen des Grafen von Mannsfeld ersehen,daß ihm zu seiner Zeit der klsrguu so (iruiü^ nachgehabter Audienz die Levisus gegeben, zwar kein Rs-xorium daraus machen wollen (zchnahl da dieser iVU-iiiürs andern Gesandten keine Visus zu geben, sichschon in Possest'jon besuchet) doch aber xc-r incli rectumdavon reden zu lassen, und so viel erhalten, daß lorc^darauf wohl etliche Mahl zu ihm hat wollen zum Essenkommen, welches er zwar nicht eben ganz evitirt, den-noch aber rathsamer erachtet, ihn nicht förmlich einzu-laden, bis er ihm die Visite abgestattet hätte. Wo-bei) es verblieben, bis gedachter Lnvo^-e unter derHand weiter zu verstehen gegeben, er glaube, manwürde an dem Kayserl. Hofe ein gleiches einführen,worauf denn wiewohl kurz vor dessen Abreise,

ihm die Visus gegeben, welches man für eine besondereDistmction anslegen wollen.

Die Botschafter geben die erste Visus alle denen,so den Titel tls Llimstre lle etat haben, deren gemei-