des Prinzen Kcgeben, und weiter nichts suchen, alsdaß er mit ein oder zwey Schritten von der PrinzenHofstaat sich distinguiren möge. Die Botschafter ha-ben dieses so eifrig getrieben, daß der Venetianische ineiner Vilue bcym lVlr. I« Duc eher nicht aussteigen wol-len, bis er des IntrcMucteurs gleich hinter der Hofstaatder Prinzen ansichtig worden. Die Prinzen empfan-gen die Botschafter oben an der Treppe, und so sieunten auf der Erden logircn, außer dem Saal ihresApartements. Die Botschafter aber empfangen diePrinzen auf der Treppe, auf welcher sie sich etwasweiter herunter begeben.
Der Nuntius har in seiner Instruction, niemandin seiner Behausung die Hand zu geben, als den Prin-zen des König!. Geblüts, so daß, wenn ein Prinzvom Hause Lothringen, oder Savoyen ihn zur Audienzabzuholen kommt, so nimmt der Nuntius sein ternpo,um sich gleich unten bei) dem Wagen zu befinden, woer in dem Augenblick, da der Prinz aus dem Wagensteigt, sich hinein bcgiebt. Die anderen Botschaftergeben diesem Prinzen ohne einige Difficulrät die Hand,und steht die übrige völlige Naklelle ohne Ceremonie,weil zu Paris schier keine Ceremonien bey Vlstren ge-macht werden.
Weiters folgt noch zu beobachten, daß wennöffentlich das Osum laussmur oder dergleichenactus publici celcbrirt werden, man die Botschafterund Luvaz'ds zu denselbigen einladct, für welche zweyBänke gerichtet sind; auf der ersten sitzen die Botschaf-ter und der lutrociucteur zuletzt; auf der andern befin-den sich die Abgesandte, wo ebenfalls der Unter -1»-trociucieur den letzten Platz einnimmk. Es scheintdiese Ordnung der Autorität der gekrönten Häupterwegen des Platzes, so der Intrväucteur einnimmt,ziemlich pröjudicirlich. Vornemlich da die Introciu-
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