Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
403
Einzelbild herunterladen
 

4vz

macht hak, geht er nach Hof, und kommt nach V-r.sailles, wie wenn er seinen Einzug und öffentliche Au-dienz schon gehabt Härte.

Von dem Einzug eines Botschafters zu Paris.

Nachdem der Botschafter dem Introflucteur zuwissen gethcm, daß seine Equipage zum Einzug fertig,geht der liuroflnctenr, um vom König tzie orärs nrempfangen, auf welchen Tag der Emzup geschehen.Und die erste Audienz genommen werden solle. DerEinzug wird gemeiniglich cm eincm Sonntage gehest»ten, und die Audienz folgt den nächsten Dienstag dar«auf. Der Iliiroclu6tL!ir übergiebt dem König eineListe derjenigen Prinzen und tflüleckatts von Frank-reich, weicht die Botschafter bey dem Einzug und zuder ersten Audienz zu begleiten pflegen. Da denn zuobserviren, daß die Botschafter keine Prinzen weiter,als die vom Hause Lothringen und Savoyen, Zu derBegleitung cmnehmeu. Wie denn der verstorbeneIflarecUM ich lursr-rie alles in der Welt angewendet,um von einem Englischen Botschafter, als Vrilicövon dem Hause cis chou-llon, angenommen zu wer-den, er hat es aber nicht erhalten können; ungeach-tet sonst das Haus Bouillon und Rohem eben derEhre, wie das Haus Lothringen und Savopett ge-ineßt. Wenn Ihro Majestät die Liste gesehen, und,die Prinzen zur Begleitung genannt haben, wird ihnrUkdie König!. Orclre deswegen zu wissen gethan. Untek-desteu beredet sich der lnerocluctenr mit deM Botschaf-ter, wie die völligen Ecremonien des Einzugs und derAudienz einzurichren , damit wsnn einige Streitigkei-ten deswegen vorhanden (wie cs denn öfters zu ge»schehen pflegt,), man ftlbigS vorher beylegc», UM.ver-meiden möge, daß nicht erst an solchen Tagen sich Dis-

Le s sieutkättU»