An Colbert.
Aus dem Lager auf der Anhöhe vor Nahed iz. Jun. 1675.
Ich bin sehr mit der Lage der Umstände zufrieden, umter mclchen ich die Geistlichkeit versammle; und ich hoffe, daßdie gegebenen Versprechungen sich in der Folge als aufrichtigbewähren werden. Sagen Sie dem Hrn Erzbischof vonParis, baß ich Ihnen befohlen hätte, ihm meine Zufrieden-heit über seinen Eifer zu bezeigen, womit er meine Wünschein Rücksicht de: Versammlung zu befördern sucht.
Ich-höre von allen Seiten, daß die Rede des HrnBischofs von Agen durchaus Bewunderung erregt hat; undich glaube, daß es eben so gut gewesen seyn würde, ih» inseine Diöces zu schicken, als Vorstellung zu brauchen. Aberda Sie einmal mit Zuziehung des Hrn Erzbischofs IhreMaaßregeln genommen haben, so ist nichts weiter zu >hun,als daß Sie auf sein Betragen Acht haben; und wenn er dasgeringste gegen fein Versprechen thnt, so thun Sie das, wasich Ihnen, ehe ich abreiste, befohlen habe. ... Es ist mirsehr lieb, daß Sie für Dagny Po.ucranzenbäume gekaufthaben, suchen sie dergleichen noch schönere zu bekommen,wenn Frau von Montespan welche verlangt.
XUI.
Zur Geschichte des Krieges von 1633^
Brief des Hrn Marquis von Villars an Hrn von Croissy.
Wien d. 2z. März 1687»
Herr Marquis,
hat von andern Seiten her Nachricht von der günsti-gen Audienz bekomme», welche der Graf von Lsbkowrtz er-halten hat. Dieß hat hier nicht wenig Freude verursacht undman erwartet mit Ungeduld die Bestätigung davon.
Die