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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
157
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An Colberk.

Nancy d. 22. Aug. 1673.

Ich habe di« wir von Ihnen überschickte Berechnungder Fönos und Ausgaben gelesen, sie hat mir viel Sorgegemacht; aber ich hoffe, daß Sie Sich aus dieser wichtigenVe'iegenyeit mit Klugheit ziehen werden. Ich sage Ihnennickt, was Sie zuvörderst bezayien sollen: Sie wissen selbst,ese» ,0 gut als ich, was das dringendste ist. KünftigenLaumrsiag gehe ich nach Lisas;, un, mich vor den Krötenvon Deutschen in Sichersten zu sehen. Ich hoffe, meineReste wird kurz seyn, aber sie wird in Deutschland Lärmmachen.

XU.

Ueber das Vrrhällmß, in welchem der König mitde» Bischöffen von chätigem und unruhigem Cha-rakter und mit der versammelten Geistlichkeit stand,und über die kleinen Anenuonen, die er für seineMätresse, Kau von Montespan, hatte.

2 ie Briefe des Königs an Colberk, die wir haben abdruckenlassen, setzen hinlänglich die Natur, die Grundsätze und denCharakter des Königs ins Licht. VÄan sicht daraus, wie ersich seinem Günstling so ganz hingibt, wie er ihm seine Ne«Mgen, seine Grundsätze und Befehle offenbart.

Folgender Bries zeigt noch besser seine Sprache, seinenHerrscherkvn; er zeigt rbu als Sultan, welcher gebietet, aberseinen Befehlen eine angenehme Form geben kann.

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