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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
14
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allein ihre Zöglinge blieben noch übrig. Wir gehennun zur zweiten Epoche über, die der ersten weniggleich kömmt, aber im Ganzen von der Letzten dochnoch mehr verschieden ist.

V. Sonderbare Anekdote über die Ursachedes Kriegs von 1688, und über dasMinisterium von LouvoiS.

DerKrieg von lözz hatte eine eigene Veranlassungdie eben so gewiß als sonderbar, und charakteristischfür den König und Louvois ist. ^Nach dem Tode Col-berts erhielt Louvois seine Stelle als Aufseher über dieGebäude. Das kleine luftige Trianon, ehemals fürFrau von Montespan erbaut, gefiel dem König, derüberall Palläste haben wollte, nicht mehr. DaSBauen unterhielt ,hn; und er hatte ein sehr richtigesAugenmaaß für Verhältniß und Symmetrie, alleinnicht einen eben so richtigen Geschmack. Kaum war dieerste Grundlage dieses Schlosses gemacht, als derKönig einen Fehler an einem Fensterbalken bemerkte,dessen Länge nicht ganz dem Erdboden gleich war.Louvois, der tolldreist und so verwöhnt war, daß erden Tadel seines Herrn nicht ertragen konnte, be-hauptete hartnäckig und ungestümm, der Fensterbalkensey recht. Der König drehte sich um und gieng aneinen andern Platz des Gebäudes. Den andern Tagbegegnete ihm Le Nütre, ein geschickter Baumeister,der vorzüglich wegen seiner geschmackvollen Garten-anlagen, die er in Frankreich eingeführt, und woriner zu einem hohen Grad von Vollkommenheit ge-bracht Harke, berühmt war. Der König fragte ihnr

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