brai; und Monsieur machte die Belagerung vonSamt-Omer. Er rückte dem Prinzen von OranLenentgegen, welcher der Festung zu Hülfe eilte, liefertebei Cassel eine Schlacht gegen ihn, und trug einenvollkommenen Sieg davon, nahm gleich darauf Saint«Omer weg, und begab sich alsdann zum König. Die-ser Vorschritt war dem König so empfindlich, daß erMonsieur nachher me wieder eine Armee zu comman-Viren gab. Die äussere Höflichkeit wurde zwar genaubeobachtet, aber jener Entschluß wurde von dem Au«genblick an gefaßt, und streng befolgt.
IV. Armeen und Feldzüge.
Im nächsten Jahre machte der König' die Bela«gerung von Gent. Plan und Ausführung waren cmMeisterstück von Louvois. Der Friede von Nimwe-gen machte dieses Jahr schon dem Krieg mit Holland,Spanien rc. und am Anfang des folgenden mit demKaiser und dem Reich, ein Ende. Amerika, Afrika,der Archipelagus und Sicilien fühlten FrankreichsMacht sehr stark.
Im Jahr 1634 wurde Luxemburg -er Preis fürdie Zögerung der Spanier den FriedensbedingungenGenüge zu leisten. Das bombardirte Genna sah sichim folgenden Jahr gezwungen , durch seinen Doge inPerson in Begleitung von vier Senatoren, den Frie-den zu erbitten. Von da an bis 1688 brachte mandi« Zeit im Cabinet, mehr in Andacht und Stille alsin Ergstzlichkeiten zu; und hier endigt sich bas Aporgäum dieser Regierung, und diese Höhe von Ruhmund Wohlfahrt. Die großen KriegSmanner, undMinister Innen und Auswärts waren nicht, mehr;
allein