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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
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sandten, Herzog von Cr^qui, durch den Gouverneurvon Rom, die Verwandte des Pabsts, und die Cor«sen von feiner Wache ihm zugefügtcn Beleidigungnahm, waren die Erstlinge des nun selbst regierendenKönigs. Bald nachher gab der Tod des Königs vonSpanien diesem ruhmbegierigen jungen Fürsten eineVeranlassung zum Krieg, wovon ihn auch die kürzlichgemachten, und in dem Vermählungs-Contrakt sorg-fällig eingetragenen Entsagungen, nicht abhaktenkonnten. Er rückte nach Flandern vor, feine Siegewaren schnell, sein Uebergang über den Rhein zeichnetesich aus. Die dreifache Gsgenallianz spornte ihn nur. noch mehr an. Mitten im Winter eroberte er dirganze Franche Comto, für deren Zurückgabe er als«denn bei dem Frieden von Aachen alles behielt, waser in Flandern erobert halte.

Der ganze Staat war blühend und reich. Cok-bert hatte die Finanzen, das Seewesen, den Handel,die Manufakturen, sogar die Wissenschaften empor-gehoben, und dieses Jahrhundert, das dem von Au-gustus ähnlich war, hatte in allen Fächern berühmteMänner hervorgebracht, sogar unter denen, die nurfür die gesellschaftlichen Freuden gut waren.

Tellier und sein Sohn Louvois, welche über daSKriegsdcpartement gesetzt waren, zitterten über dieglücklichen Unternehmungen und das steigende AnsehnColbertS. Es wurde ihnen nicht schwer, den König zueinem neuen Krieg zu überreden, dessen Erfolg ganzEuropa so sehr in Schrecken fetzte, daß es sich erstlange nachher wieder fassen konnte, nachdem auchFrankreich hatte unterliegen müssen, das die Folgendavon noch lange empfand. Dicß war die wahreUrsache jenes so berühmten holländischen Kriegs, inwelchen sich der König verwickeln ließ, und welcher

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