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Zweyte Abtheilung, Vier und zwanzigster Band (1802)
Entstehung
Seite
XI
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des Herzogs von St. Simon. xr

können, besonders über die Marschalls von NoaillesundVilleroi, die so, wie ihre Nachkommen, be-strebt gewesen sind, dem Könige und dem Vater-lande zu dienen. So baben auch die Nachkommender legitimirten Prinzen sich immer als Männer vonmenschlichem, leutseligem Charakter gezeigt und im-mer für das Wohl des Volkes und für den Ruhmder Nation gearbeitet; und wenn auch Ludwig derxiv. seine legitimirten Kinder wirklich zu viel be-günstigt hätte, so würde doch der letzte Sprößlingbichs Stammes, der alle Tugenden des Bürgersund des Prinzen, besonders aber die Tugend derReligiosität in sich vereinigt, für Ludwig den xiv.wegen seiner wirklich ausschweifenden Vorliebe zuseinen natürlichen Kindern, Verzeihung verdienen.

Aber ungeachtet der lebhaften, oft zum Zornreizbaren Gemürheart des Herzogs von Saint-Si-mon, ungeachtet der Bitterkeit eines Mannes, derstreng in Sitten und Grundsirtzen, sich nie so weiterniedrigen wußte, daß er dem gegen das Ende vonLudwig dem xiv. angenommenen System der Re-gierung gehuldigt hätte, sieht man überall in seinenMemoires den gerechten und religiösen, den Mannvon Ehre im vollsten Sinne des Wortes, der einVerbrechen zu begehen glaubte, wenn er nicht dieWahrheit sagte.

Dieselbe Rechtschaffenheit behauptete der Her-zog von Samt-Simon im Conseil der vormund-schaftlichen Regierung. Soulavie hat im ztenTheil der Memoires des Marschalls vonRichelieu, S» iS7, in der zwölften Lie-ferung