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„er Seits bei) Gasion das Kriegswesen angefangen hatte,weicher unter Gustav gedienc, und überdieß ein talent-voller Krieger war, übte sich in Teucschland bei denFeldzügen unter Herrn von Türenne gegen die -rfahr-nen Generale Mercy und Tilly, welche der Kaiser da-mals l^atte. Es ist zu bemerken, daß damals alles inzwei Partheien, in Kriegöleute und Hofleuke abgetheiltwar. Während die Ersteren im Felde thätig waren,führten die letzteren, mit Ausnahme der Vornehmstenund einiger andern, die unter ihnen stunden , und sichzu allem gebrauchen ließen, den Krieg im Cabinet. Esist leicht zu ergehen, was bei solchen Umständen ein je-der durch seine Thätigkeit zn seinem und anderer Glückbeilragen konnte. Die Männer aus jener Zeit, wel-che ich gekannt habe, waren größkentheils in einem ho-hen Grade ehrgeizig, intrigant und in allen Kunstgrif-fen erfahren, hatten aber Labei Muth lind Geist. Ichwerde nun zeigen, wie sich die Dinge nach und nachveränderten.
Nachdem der Cardinal Mazarin, ein nachgiebi-ger eingeschränkter Geist, der sich durch nichts abhal-ten ließ, seinem Eigennutz zu folgen, alles angewandthatte, durch die Beharrlichkeit ded Königin und einenUeberrest königlicher Macht, die er zu rechter Zeit gel-tend zu machen wußte, den Prinzen zu nöthigen, daß erFrankreich verließ, und mit Beistand des Herrn von Tü-renne, des größten Kriegers seiner Zeit, den bürgerlichenKrieg, zu endigen, gebrauchte er denselben General beidem auswärtigen Krieg. Durch dieses Mittel machte ersich nach wenigen Feldzügen nicht allein bei den Fein,den des Staats, sondern auch bei seinen Privatfeindenfurchtbar. Einige Jahre genoß dieser Cardinal disFrüchte seiner Bemühungen, das heißt: eine unum-schränkte Gewalt. Der König war zwar zu einem Al-
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