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machen? Er erhob seine Verwandte und Freunde, undfuhr fort, die Großen ;u unterdrücken, denen cs jedochnicht an mächtiger Untersuchung fehlte.
Nach seinem Tode nahm Ludwig der XIII-, aufZureden der Königin, seiner Mutter, den Cardinal von -Richelieu, damaligen Bischvif von Lü?on, in das Con-seil, welcher sich bald zum Oberhaupt «nd Herrn da-von zu machen wußte. Sein stolzer, vielumfasfenderGeist unternahm es, zu gleicher Zeit die Großen, dasHaus Oesircich und die Reformirten zu unterdrücken,und wen» er auch nicht zur völligen Ausführung allerseiner Unternehmungen kam; so hat er sie doch wenig-stenS so cingeleicet, daß sie nachher in Erfüllunggiengen.
Damals erzeugte sich der Geist der Knechtschaft ;alle Widersprüche, die dieser Cardinal von Seitender Königin, seiner Wohlthäterin, dem verstorbenenMonsieur, als vermuthlichem Thronerben, von Herrnvon Saint-Mars, und andern, die den König um-gaben, zu erdulden hatte, waren fruchtlos, reizten ihnnur zur Rache und zur Unterdrückung aller Großen.Ihm mußte sich alles unterwerfen.
Bei dieser Eifersucht für die königliche und seineeigene Macht, die er für unzertrennlich hielt, kannman ihm doch mit Wahrheit nachsagen, daß er überalldie Tugend belohnte, wo sie ihm nicht gerade entgegenwar, und daß er gerne Männer von Verdienst hervvr-zog. Dieß bewirkte, daß man sich welches zu erwer-ben strebte. Vor seinem Tode nahm er noch den Car-dinal Mazarin ins Conseil, einen Ausländer, der vielVerstand hatte und sich kurze Zeit nach dem TodeLudwig dcS XIl!. durch das Wohlwollen der KöniginAnna von Oestreich zum unumschränkten Herrn derH 4 Ge sch äste