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Zweyte Abtheilung. Zwey und zwanzigster Band (1801)
Entstehung
Seite
377
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dessen Folgen, wie sie glaubten, sich vielleicht nicht aufdie Vernichtung des Ministeriums beschränken würden.

Da der Ausgang eines solche» Projekts sehrzweifelhaft war, so suchte Gallas die Reise desPrinzen Eugen nach London zu beschleunigen, aufden man die letzte Hoffnung, den von den Ministern sosehr betriebenen Frieden vereitelt zu sehn, gestellt harte.

Unsere Freunde, schrieb er an Sinzendors,der damals im Haag war, dringen sehr darauf, daßein Mann von Ansehn an meine Stelle geschicktwerde. Alle und besonders Milord Sunderlandsind der Meinung, daß keiner dazu so geschickt sey,als der Prinz, der so großes Ansehn und so vielePopularität besitzt, daß ihn das Ministerium wederzu verachten noch irgend zu beleidigen wagen kann."

Es war von den Häuptern der Oppositions»parchei schon die Verabredung getroffen, Laß mandem Prinzen Eugen bei seiner Ankunft mit großerBegleitung entgegen gehen und ihn mit Pomp in Londoneinführen wollte. Mehr als tausend Menschen woll-ten sich zu Pferde bei seiner Landung einfinden und rhnbis in die Stadt begleiten. Dieser militärische Ein-zug war auf denselben Tag verabredet, wenn Llslächerliche Ceremonie, das Bild des Pabstcs zu ver-brennen , gefeiert werden würde; beide Hausensollten sich vereinigen und das Complot vollführen,das wie man vorgab, ein großer Theil der im Parla-ment damals versammelten Herrn gebilligt hakte.

Das Interesse LcS Herzogs von Hannover schienunzertrennlich mit dem Iutercsse der Wigs und desKaisers verbunden; Bothmars Fürst war dahervon dieser Parthei besonders begünstigt.

Die Minister der Königin von Großbritannienhatten beizeiten diese ComplotS erfahren und vereitel-ten die Vorkehrungen dazu. Der Gras von Staf-A a § ford