-arbeiten. Man behauptet, daß der Pensionnair vonHolland, vor der Uebcrschickuug der Pässe, dem Kai-ser versprochen habe, alles anzuwcnden , um die Aus-sertigung dieser Paffe zu verhindern, daß aber in die-ser Sache die Macht seines Einflusses fernem bösenWillen nicht entsprach.
Die innern Feinde bsharrten bei dem Plane, inLondon einen Aufstand zu erregen; und wenn dieserPlan, an dem sie so lange gearbeitet hatten, nichtgelingen sollte, so hofften sie doch mit einem andernglücklicher zu seyn, in welchen sie insgeheim den Wie-ner Hof und die Generalstaaten gezogen hatten, näm.lich sich der englischen Truppen zu bemächtigen, diedamals in den Festungen Let Niederlande in Garni-son standen.
Der König, welcher um diese verschiedenen Com-plors wußte, ließ den beiden englischen Ministerndurch Gaulkier die Nachrichten mittheilen, die erdavon erhalte» hatte. Sic waren ihnen nicht ganzneu und sie fanden sic durch das Betragen des Grafenvon Gallas, seit der im Namen der Königin erhal-tenen Erklärung und der Aufsagung alles Verkehrsder englischen Minister mit ihm, bestätigt. Er hattedamals ganz die Ungeduld blicken lassen, mit dererwünschen mußte, einen Hof zu verlassen, wo er eineöffentliche Beleidigung erfahren hatte; aber statt seineAbreise zu beschleunigen, schob er sie auf und blieb zu'London unter dem nichtigen Vorwand, daß er dieAnkunft einer« Flotte vsn Rotterdam erwarte, um nachHolland überzuscßen. Der eigentliche Beweggrund,warum er sich noch aushielt, war der Wunsch unddie Hoffnung, den glücklichen Ausgang jener Proces-sion noch mit anzufthn, durch welche die verzweiftl-ten WigS in London einen Aufruhr erregen wollten,