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Zweyte Abtheilung. Zwey und zwanzigster Band (1801)
Entstehung
Seite
375
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Großbritannien unterworfen und ihr Interesse in ihreHände gelegt.

Ihre Minister zeigten keine Besorgnisse wegeneines Widerstands des Kaisers, wohl aber waren siewegen der Gesinnung des Herzogs von Hannover, derals präsumtiver Erbe des englischen Throns geachtetund gefürchtet war, in Unruhe. Bothinar, seinGesandter in London, undBuns, beide eng mit ein-ander verbunden, suchten immer insgeheim dasFeuer des Aufruhrs und der Empörung anzufachen.Der einzige Unterschied ihres Verhaltens bestanddarin, daß, da sich die Holländer in den Willen derKönigin von England gefügt hatten, Buns seineHandlungen geheim zu halten suchte und verborgenglaubte und in seinen Reden eine aufrichtige Liebe rumFrieden assectirte; er hatte aber doch an der Virser-tigung jenes unmäßigen Memoirs Theil, daS Both-mar im Namen seines Herrn einem der englischenStaatssecrctaire übergeben hatte.

In Holland war man nicht weniger gegen Eng-land aufgebracht. Die Ersten der- Republik und- dasVolk tadelten die Nachgiebigkeit der Regierung gegendas englische Ministerium. Man sagte, zuviel Ge-fälligkeit, zuviel Nachgiebigkeit habe England dieseVerachtung gegen die Regierung beigebracht: sie hattenicht durch feige Unterwerfung sondern durch Stand-haftigkeit ihre Achtung behaupten sollen; Frankreich,daS so oft während des Kriegs besiegt worden sey,werde noch endlich durch Negotiationen, durch derAlliirten schimpfliche Traktaten, dnrch sein Glück,daß das englische Ministerium sich von ihm habebethören lassen, Sieger.

Aber die gefährlichsten Feinde des Ministerrumsenthielten sich eitler Klagen und unnützer Reden; siesuchten andre Mittel um der Regierung entgegen zu

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