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Zweyte Abtheilung. Zwey und zwanzigster Band (1801)
Entstehung
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und zur Beförderung des Friedens jenen Wahn zuzerstreuen suchen.

Der Sraatssecretair Saint Jean war ebenso aufrichtig gesinnt als der Großschatzmeisier. Erbetrachtete den Frieden als zum Wohl seines Vater-lands unentbehrlich, und als ein großes Gut, dasseinEifer und seine Bürgertreue seinem Vaterlande ver-schaffen mußte. In dieser Gesinnung bcharrte erwährend der ganzen Negociation und folgte immerpünktlich den Wünschen seiner Königin. Auf ihrenBefehl schrieb er zu gleicher Zeit: der Graf vonOxford werde an den königlichen Minister schreibenund ihm melden, auf welchen Tag nach der llcber-einkunft zwischen der Königin von England und denGeneralstaaten, die EröffnungdesCongrcffes z» Utrechtfestgesetzt scy.

Nach dieser Uebereinkunft sollten die Minister,welche zum Friedensgeschäft gebraucht würden, blvSde» Titel Bevollmächtigte führen und nur an demTage der Unterzeichnung den Karakter als Ambassa-deurs annehmcn.

Das Interesse Spaniens und des Hauses Bayernsollte regulirk werden, noch ehe die Minister dieserMächte zu den Conferenzen hinzu kamen. Die Kö-nigin von England hatte nur auf VuyS zudring,liches inständiges Verlangen darern gewilligt, daß disMinister von Spanien und Bayern so ausgeschlossenwerden sollten; es wurde nur bis auf eine gewisseZeit und unter dem Vorwände verlangt, daß esunmöglich wäre, den Ministern dieser Mächte Pässezu schicken, ehe ihre Herrn anerkannt wärgn und manwürde dadurch den Anfang der Negociation verzögern,deren Eröffnung und Fortgang zu beschleunigen vonso äufferster Wichtigkeit sey. Uebrigens wäre es zurBerichtigung des Interesse von Spanien und des

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