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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
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313
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wäre, gekommen sey. Denn der Paß war wirklichunter dem Namen des Herrn Voisin auSgefcrtigt.Sie fügten hin^u, daß er in diesem Falle um destomehr zur Furcht berechtigt gewesen wäre, da einigeTage vorher der Graf von Albermarle, Comman-dant zu Brüssel, eine Parchci abgcrickt hätte, um ihnausznheben, welches gewiß auch würde ausgeführtworden seyn, wenn nicht der schon gegebene Befehlaus den Rath eines weisen MannS wredcrrusen wo»den wäre.

Der Präsident RouilG zeigte den Deputatendie Vollmacht, mit weicher ihn der König beehrt hatte»Sie fanden sie so ausgedehnt, als sie sie nur wünschenkönnten. Nun sollte von der andern Seite auch disMittheilung ihrer Vollmachten geschehen. Sie gestan-den ein, daß ihnen ihre Obern keine gegeben hatten»Als Grund führten sie an, daß eS, um sie ausfertigenzu lassen, unvermeidlich nothwendig gewesen wäre,das Geheimniß der Conferenzen den Deputaten allerProvinzen zu offenbaren. Rouillo nahm die Ent-schuldigung an und ließ sie der in seiner Instruktionenchaltenen Ordre zufolge als gültig hingehen. Manfuhr fort mit wechselseitigen Höflichkeitsbezeugungen,so wie mit Versicherungen der Aufrichtigkeit und deSgleichen Wunsches, zu der Wiederherstellung eines glück-lichen und dauerhaften Friedens zu gelangen. Er solltesich auf die Bedingungen, welche in der von Vander Dussen durch ein eigenhändiges Memoiregegebenen Antwort enthalten waren, gründen. Einsolcher Präliminarpunkt ließ dem Traktat wenig Zu-sätze zu machen übrig.

Dieß glaubte der Präsident Rouille und erhatte Grund, es zu glauben. Ganz Frankreich würdeeben so gedacht haben, wenn die Bedingungen, welche

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