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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
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301
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lichkeit starker seyn würde als die Versuchung, welcheihn vielleicht anwandeln könnte, auch die übrigenStaate», welche ehedem von der Spanischen Kroneabhängig waren, noch damit zu verbinden? Wenndieser Fall eintrercn sollte, so nahm Holland vergeblich 'seine Zuflucht zu Frankreich. So viele Vorsicht, umIhm den Eingang in die Niederlande zu versperren, wäh-rend die vereinigten Provinzen dem Kaiser geöfnet blie-be», raubte der Republik die Hülfe einer Krone, de-rcn ehemalige Verbindung sowol zu ihrer Freiheit alszu ihrer Erhebung soviel beigetragen hatte.

Der König gestattete dem Präsident RouillHdiese so einfache und so natürliche Bemerkungengeflissentlich mit einzustreuen; sie mußten sogar ausder Frage, sobald er gethan haben würde, hervorgehen,ohne daß er von seiner Seite weder besondere Ner-gung noch die Absicht zeigte, Zwiespalt unter dieFeinde Sr. Majestät zu streuen.

Die Generalstaaten behielten gerne, so viel manabnehmen konnte, Spanisch Geldern für sich; einssehr leichte Entschädigung für den Ungeheuern Auf-wand, welchen sie zur Unterhaltung des Kriegs gemachthatten. Eine solche Forderung würde zwischen demKaiser und der Republik Holland abzuthun gewesenseyn. Der König hatte dabei das einzige Interesseder Religion, welche er in Geldern schüfen mußte,wenn es unter die Herrschaft der Holländer käme.

Aus den Reden, welche ihre Minister bei vcr.schiedenen Gelegenheiten geführt hatten, konnte manschließen, daß sie zur Einrichtung ihrer Barriere dieStädte Apren, Menin, Tournai, Conde und Mau-beuge vom König verlangen, und die Zurückgabevon Lille und seinem Gebiet, welche man als