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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
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186
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zeichneten Frieden, ob er gleich für Frankreich rühm- ^

als der zu Madrid, versuchte zwei Jahre nachher (1657)

bei dem König von Spanien cs dahin zu bringen, daßer den Erzherzog, den zweiten Sohn des Kaisers, an

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lieh war, mit beiden Händen und war, da er ihn alseine Sicherung der Ruhe betrachtete, fest entschlossen,ihn nie zu stören. ^

Seine Vermahlung mit der Prinzessin, Mariesuise, der Tochter des Herzogs von Orleans, schien

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das Siegel der neugcschlossencn Traktaten zu feyn. Die

neue Königin war nichts weniger als herrschsüchtig.Sie lebte noch, als der König von Frankreich r äz;,wo also der ganze Krieg durch einen im Jahr vorherzu Regcnsburg geschloffenen Waffenstillstand von 20Jahreisigehoben war, die Nachricht erhielt, daß derKaiser vom König von Spanien dis Souveränitätder Niederlande für die Erzherzogin, seine vor kurzeman den Kurfürst von Baicrn verheiratete Tochter,verlangte. In der Ueberzeugung, daß diese Verfü»guug, wenn sie zu Stande kommen sollte, dem Was.fenstillstande zuwider lausen würde, gab sudwig demMarquis von FeuquicrcS, seinem Gesandten zu Ma-drid , den Auftrag, dieses dem König von Spanienzu erkennen zu geben.

Dis Furcht vor einem Bruch versetzte den KöHignickt weniger in Unruhe, als seinen Rarh. Man er-klärte daher in der Antwort an den Französischen Ge-sandten Die angebliche Verfügung wegen der Nieder-lande für eine bloße Erdichtung und erneuerte vonSeiten Sr katholischen Majestät die Versicherungendes aufrichtigen Wunsches, den Frieden zu erhaltenund wie weit man entfernt wäre, irgendeinen Entschlußzu fassen, durch welchen er sich das Mißfallen desKönigs zuziehen komite?""^-^^

Der Hof zu Wien, weniger zum Frieden geneigt

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