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Geld spart, um ihre Plane und Hülssmittel zu er-forschen , auch hält er immer sehr auf befestigte Platze.
Im Winter legt er in den Gegenden, wo er i»gend eine Unternehmung vorhat Magazinean. Hier-auf kann er den Feinden immer die ihm nöthigen Fe-stungen wegnehmen. Denn seine Truppen können imMärz, wie im Mai, vierzehn Tage oder drei Wochenbei einer Belagerung aushalten. Hingegen könnenum diese Zeit die Feinde die Winterquartiere nicht vettlasten, weil sie keine Vorkehrungen getroffen haben undmüssen also, so tapferste auch seyn mögen, den ru-higen Zuschauer bei der Eroberung ihrer Festungen ma-chen.
Die geheimen Rathschlüsse des Königs werdennie von den Ministern verrathen: denn sie lieben denKönig wegen seiner Güte, und müssen ihn, seinerStrenge wegen, die er, wo sie nöthig ist, oftzeigt, fürchten.
Ferner fehlt es dem Könige nie an Geld. Dennausser den großen und kleinen Domänen, den frei-willigen Geschenken der Provinzen, den Abgaben desVolks, der Umschmelzung und Erhöhung der Mün-zen weiß er sich noch durch Ercheilung neuer Aemterund Stellen, auf welche er Einkünfte und Freiheitenanweist, Geld zu verschaffen. Die Franzosen besire-den sich voll Ehrgeiz diese neue Stellen zu erlangenund geben gerne für ihre Erhebung alles Geld hin.
Kein Regent hat wohl eine schönere, zahlreichereund besser bediente Artillerie als der König. «
Die Nachlässigkeit der Könige von Frankreichvor Ludwig Xi V., sich zur See gar nicht wichtig zumachen, harte uns ganz unwissend im Seewesen ge-lassen. Wir betrachteten die Engländer und HollämN.Deiikwürvigk. XXl.Bv» M der