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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
Seite
176
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Die Truppen erhalten, sie mögen in Garnisonoder im Felde stehn. regelmäßig ihren Sold. Erläßt es nie an Brodvorrath mangeln.

Die Truppen, welche wahrend des Feldzugs ge,dient haben, bekommen gute Winterquartiere und kön-nen ihren Sold auf den nächsten Feldzug sparen.

Die Tapferkeit der Französischen Soldaten be-schrankt sich nicht mehr wie sonst, bloss auf die alten ge-dienten Korps, sie ist jetzt fast allgemein. Der Sol-dat, welcher, wenn er gegen den Feind marschirl, an derFronte nicht bloß gemeine Officiere, sondern Generälssund selbst Prinzen vom Geblüt erblickt, und osr unterden Augen des Königs fechten muß, kann wohl ge-tödtet werden, aber nicht fliehen. Und man weiß ja,daß man immer Herr des Schlachtfelds bleibt, sobaldman seinen Posten bis aufs äußerste behauptet.

Doch befreit diese Tapferkeit den Soldaten nichtvon verdienter Züchtigung. Der Soldat, dereben Namur erobern und den Prinzen von Oranienbei Steinkirchen schlagen half, wird gehangen odererschossen, wenn er gegen die Kriegsgesetze sündigtoder an seinem Wirthe auf dem Marsche oder in Gar-nison Gewaltthätigkeit begeht. Denn der König liebtdie Gerechtigkeit mehr, als seinen Vortheil unddenkt bei solchen Gelegenheiten immer, daß er eherKönig- das heißt: Vater seines Volkes, alöFeldherr seiner Soldaten seyn muß.'

Ausserdem aber werden diejenigen, welche sich ineinem Gefecht, besonders unter de» Augen des Königs,der immer als Muster vorangsht, ausgezeichnet ha-ben, gewiß belohnt.

Der König kann immer die besten Maaßrcgelngegen seine Feinde ergreifen, da er weder Mühe noch

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