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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
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173
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Treffen finden können. Denn die Feinde hatten sorg»fällig alle Fehler vermieden. Demungeachret hatte ereinige Escadrons von ihrer Arricrcgarve, auf. die erzwei oder dreimal gestoßen war, geschlagen. Als ererfuhr, daß die Consöderirken aus den Rückzug Vach,ten, ging er über den Rhein, und da sie, wie erwußte, auseinander gehn wollten, marschirte er schnellgegen sie an, schlug fünftausend Mann Reiter unterdein Commando des Herzogs und Administrators vonWirtemberg, deS Generals der kaiserlichen Reite-rei, auf die er gestoßen war, und nahm ihnen zweiKanonen, Pauken, drei Standarten und ihr ganzesGepäck weg. Es blieben davon neunhundert Mann, undsechshundert, unter welchen sich auch der Herzog selbstund der Baron von Soyer, Fcldmarschall der Bayer-scheu Truppen befand, wurden zu Kriegsgefangnengemacht.

Diesem Siege folgte die Einnahme von drei klei-nen Städten, in welchen der Marschall achthundertKriegsgcfangne machte und eilfKanonen erbeutete.

Auf die Nachricht von diesen siegreichen Fort-schritten hob der Landgraf von Hessen ca ssel dieBelagerung von Ebernburg, die er seit drei Wochen an-gefangen harte, eilig auf und verließ sogar einen Theilseiner Munition.

Wahrend dieß in Deutschland vorging, setzte derMarquis von BoufflerS einen Theil von Geldernin Contribution und ließ Tillemont nicderbrennen,weil eS sich weigerte, die Contribution zu bezahlen.

Da der König erfuhr, daß die Spanier den Win-ter über ein großes Korps Reiterei in der Unterstadtvon Charleroy hielten, das unsre benachbarten Garni-sonen beunruhigte, gab er dem Marquis von Boris-flers Befehl, diese Stadt zu bombardiren. Dreß

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