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Abteilung 2 Bd. 21 (1801)
Entstehung
Seite
172
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Bedingung, daß man sie nach Grenoble bringensollte. Demungeachtet wurden sie gegen das Verspre-chen als Kriegsgefangne nach Cony gebracht.

Hieraufgriffder Herzog Ambrün an, eineStadk,die mit einer bloßen Mauer umgeben ist. Lars ver-theidigte sie zehn Tage hindurch mit solchem Nachdruck,daß der Herzog durch die Angriffe und Desertion vieleLeute verlor.

Er ließ sich von Ambrün funfzehntausend Ecüsdafür bezahlen» daß er es nicht niederbrcnnen ließ.Er bemächllgre sich hierauf der Stadt Gap (die Ca-tinat für einen zu schlechten Posten gehalten hatte,um Truppen hiueinzulegen) und ließ sie einäschern.

Nicht ein einziger der Neubekehrtcn im Delphi-nat ließ sich wankend machen, und man harte doch inAmbrün Protestantische Geistliche predigen lasten.

Der Herzog von Savoyen bekam um die Zeit dieBlattern, und mußte sich auf die Nachricht, daß vonallen Seiten Truppen zur Französischen Armee stoßenwürden, mit der (einigen eilig in sein Land zurückzie-ziehn.

Demungeachtet schickte er den Marquis von P a-relle mit einem Detaschement ab, um in Provenceeinzudringen. Dieser wollte den Paß bei Habay beidem Thal von Barcelonette forciren, wurde aber vondem Marquis de Vins, der ein kleines Korps indieser Gegend commandirte, mit Nachdruck zurückge-schlagen.

Damals schlug der Marquis von Hareourt-Beuvron ein Korps von achthundert Reitern anden Grenzen von Luxemburg.

In Deutschland hatte der Marquis von LorgeSbisher keine günstige Gelegenheit zu einem großen

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