Luxemburg, der in der Absicht halben Wegs vorge-rückt war, eine Schlacht liefern), hatte dieser Prinzwahrscheinlich eingesehen, daß er irgend einen herzhaf-ten Streich unternehmen, ein allgemeines Treffen wa-gen oder lieber nichts unternehmen muffe. Er fandein Mittel wie er die Infanterie angreifen konnte.Der Erfolg mochte nun seyn wie es wollte, er konntedoch seinen Much dabei zeigen.
Unsere Infanterie campirte an einem engen um-schloßnen Orte rechts von Stcinkirchen, links von He-rme. Hier ließ sie der Prinz von Oranien durch dieseinlge, die viel zahlreicher und wie er glaubte, besserals die unsrige war, angreifen. Das Feuer seinerInfanterie war dem unsrigen anfangs überlegen undunsre Truppen wankten , wobei die Feinde auch vierKanonen erbeuteten ; aber der Marschall von Luxem-burg ließ es nun nicht mehr auf die Geschicklichkeitseiner Soldaten im Schießen, sondern auf ihre Herz-haftigkeit ankommcn und ließ sie mit gezognem Säbeldie Feinde angreifen. Die Engländer hielten nochlänger Stand als die Truppen anderer Nationen, aberendlich wurden sie durchbrochen und ein entsetzlichesBlutbad unter ihnen angerichtet. Wir blieben Herrndes Schlachtfelds und hatten sechs Fahnen und zehnKanonen erbeutet, ohne die vier Kanonen zu rechnen,die wir gleich anfangs wieder erobert hatten; die Fein-de verloren mehr als achttausend Mann, w.lche geköd-ert oder verwundet wurden, viele angesehene Officiereund dreihundert Mann, die wir zu Kriegsgefangnenmachten. Wir büßten i» diesem Treffen hundert Os»sickere ein und von ausgezeichneten Personen den PrinzTüren ne, den Marquis von Bellefont und denjungen de Vins, ohne die Blessirten zu rechnen, undübrigens hatten wir noch mehr als fünfzehnhundertMann Todte.
Dieß