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Sie werden leicht glauben, daß ich noch im Laufdes Conclavs nicht versäumte, über das Betragen,welches ich nach Ende desselben zu beobachten hatte,die Meinung des Kardinals Chigi und meiner Freundeim Cscadron zu vernehmen. Dost meine Umständevon Seiten Roms und Frankreichs sehr schwierig seynwürden, sah ich voraus- Ich erkannte bald, daß ichrichtig gesehen hatte. Um den Faden der Erzählungnicht zu unterbrechen will ich mit den Hindernissen,welche ich zu Rom zu bekämpfen hatte, anfangen,und auf meine Verhältnisse mit Frankreich nur dannzurückkommen, wenn ich Ihnen alles, was Italienbetrifft, erzählt haben werde»
Meine Pariser Freunde, die in jenem LandFremdlinge waren, und dem Geist unsrer Nation ge-mäß, der alle andere nach stch mißt, wähnten : einverfolgter Kardinal könne und müsse sogar zu Rosanicht viel anders als wie ein Privatmann leben,schrieben mir in jedem Brief, es sey dem Wohlstandgemäß, daß ich noch immer in dem Kloster der Misssion bliebe, wo ich sieben oder, acht Tage nach meinerAnkunft wirklich hingezogen war. Zugleich fügtensie hinzu, daß ich nothwendig allen Aufwand vermei-den muffe, theils weil ich kaum einen mittelmäßigen,bestreiten könnte, da alle meine Einkünfte Ln Frank-reich mit außerordentlicher Strenge eiugezogeu wä->reu, theils weil diese Demuth auf die PariserGeistlichkeit gar sehr würken werde, die mir mder Folge fthr nöthig jey. Aus diesem Ton sprachich mit dem Kardinal Chigi, der für den geistlichstenaller Geistlichen jenseits der Gebürge gehalten wurde;und es befremdete mich nicht wenig als er mir sagte;„Rein, nein, mein Herr! wenn Sie einmal Ihren„Erzbischöflichen Sitz wieder eingenommen haben,
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