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über die Gränzen des Wahrscheinlichen, so ist eS sogarnicht politisch.
Ehe ich die Materie von diesem Eonclave schlie-ße, kann ich nicht umhin. Ihnen ein getreues Gcmäl-de z» entwerfen, das die falschen Ideen auslöschen kann,welche Sie vielleicht durch das gemeine Gerücht, unddurch das Lesen jener fabelhaften Erzählungen vondiesen Wahlversammlungen mißgelcitet, gefaßt habenmöchten. WaS ich selbst Ihnen von dem Conclave vorder Wahl Alexander des Vlll. gesagt habe, wirdIh-re Meinung nicht andern; denn auch hier haben Sienichts als Beschwerden, Klagen und Bitterkeiten ge-sehn, und dies ist es, was ich Ihnen nothwendig er-klären zu müssen denke.
Es ist gewiß, daß es in diesem Eonclave mehrMurren, Klagen und Feindseligkeiten gab, als in allenandern, die ich je gesehen habe. Und doch ist es nichtminder gewiß, daß, den Vorfall zwischen dem Kardi-nal Jean Charles und mir, eine ungleich unbedeuten-dere Aeußerung, die er sich mit Gewalt vom Kardi-nal Imperiale zuzog, und Spada's Schmähschrift ge-gen Rapaccioli ausgenommen, auch in all diesem äus-serlichen Murren, Klagen und Feindseligkeiten, nichtder geringste Funke vonHaß oder nur von Unwillen sicht-bar war. Man lebte zusammen, stets mit eben der Ach-tung und eben der Höflichkeit, die in den Cabinettcnder Könige beobachtet werden; mit eben der Urbanität,wie am Hof Heinrichs des Ulten; mit der Vertrau-lichkeit, die man in Collegien sieht; mit der Beschei-denheit, dre in Noviciaten bemerkbar ist; und, wenig-stens dem Anschein nach, mit eben der Liebe, die nurZwischen vollkommen einverstanbnen Brüdern statt fin-den könnte. Ich übertreibe nicht, sondern sage viel
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