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Ginetti zweifelte nicht, daß seine ununkerbroche,ne Anhänglichkeit an sein Hans, ihm der Vorzug ge-benwürde; Cecechini hielt cs für einen seinem Verdienstschuldigen Tribut; Rapaccioli, der gleichwohl nur et-wa 41 Jahr alt war, wähnte feine Frömmigkeit, seinVerstand, und sogar seine Kränklichkeit könnten ihmleicht dazu verhelfen. Fiorenzola ließ sich durch Gri-maldi's Einbildungen küßeln, dessen Natur es ist, dasleicht zu glauben, was er wünscht.
Wer kein Conclave gesehen hat, kann sich dieIllusionen nicht denken, welche man, um Pabst zuwerden, zu spielen pflegt. Man kann diese Wut mitRecht Lskis kapale nennen. Indessen war eben die-se Stimmung sehr fähig, unser Ziel zu verrücken,weil das Geschrei der ganzen Faction des Pabsts Ur-ban (des VHI) bei Barberini leicht die Besorgnißerregen konnte, in einem Augenblick seinen ganzen An-hang zu verlieren, wenn er nicht einen Pabst aus ih-rer Mitte wählte.
Dies war gewiß ein großes Hinderniß! Doch,fanden wir eben da, woher wir das Uebel fürchteten,auch das Mittel dagegen. Ihre Eifersucht untereinander verleitete sie zum voraus, so viele Schritte,einer gegen die andern zu thun, daß sie Barberiniböse machten; denn sie verbargen ihre Meinung, daßSachctti's Erhebung unmöglich sey, nicht so sorgfäl-tig wie wir. Er glaubte, daß sie diese Unmöglichkeitglauben wollten, um ihr eignes Interesse daraufzu gründen. Und so hielt er sie für Undankbare undEhrgeizige. Als er endlich selbst erkannte, daß esmit Sächetti nicht gelingen konnte, entschloß er beidieser Meinung sich leichter, seine Faction zu verlas-sen und zu glauben, daß er den Verlust seines An*Hangs weniger aufs Spiel setzen ,würde, wenn er »h-^ Aa 5 mm